Die Insel Rügen - vielfältige Landschaftsbilder und unzählige Sehenswürdigkeiten, wie die Kreideküste, weiße Sandstrände, eine herrliche Boddenlandschaft - aber auch die Geschichte des Klaus Störtebeker bei den Störtebeker-Festspielen oder ein Tagesausflug nach Hiddensee.

Lassen Sie sich verführen, gehen Sie auf eine unvergessliche Reise!

 

Rügen - eine vielfältige Insel - sie ist unterteilt in:

  • die Kerninsel - auch Muttland genannt
  • die Halbinsel Zudar im Südwesten
  • die Halbinsel Mönchgut im Osten
  • die Halbinsel Jasmund im Nordosten
  • die Halbinsel Wittow im Norden

Ihr vorgelagert sind die Inseln Hiddensee und Ummanz sowie die kleineren Inseln Öhe, Liebitz, Vilm und Heuwiese.

Alleestraßen

 

Die Insel Rügen ist geprägt von alten Baumalleen, an denen sich die schöne Landschaft sehr gut bestaunen läßt. Am Bekanntesten ist die Alte Bäderstraße, die sich durch den Südosten der Insel zieht. Sie beginnt im Ostseebad Sellin und bildet den Anfangspunkt der Deutschen Alleenstraße, die bis zum Bodensee führt. Im westlichen Teil der Insel befindet sich eine weitere wunderschöne Alleenstraße, auf welcher man von Gingst über Dubkevitz, Varbelvitz und Mursewiek bis auf die Insel Ummanz gelangt.

Feuersteinfelder

 

Vor etwa 4000 Jahren sorgten zahlreiche Sturmfluten im Osten der Insel Rügen zwischen Mukran und Prora für eine gewaltige Ansammlung von Feuersteinen. Dieses sogenannte Steinerne Meer hat eine Fläche von 40 ha und liegt im Nordteil der Schmalen Heide. Das Gebiet steht unter Naturschutz und ist daher nicht direkt mit dem Auto zu erreichen. Am südlichen Ortsausgang von Neu Mukran befindet sich ein Parkplatz (kostenpflichtig), von welchem ein ca. 3 km langer Wanderweg zu den Feuersteinfeldern führt. Mit dem Fahrrad erreicht man die Feuersteinfelder von Süden her über einen gut ausgebauten und landschaftlich sehr schönen Forstweg, der nördlich des Wohnmobilstellplatzes von der früheren B 196a abzweigt.

Guts- und Herrenhäuser

 

Über die gesamte Insel Rügen verteilen sich mehr als 20 Guts- und Herrenhäuser. In einigen befinden sich Hotels, Pensionen und Gaststätten, andere stehen leer und sind kurz vor dem Zerfall. Als kulturgeschichtliche Ausflugsziele sind sie jedoch alle sehenswert.

Hünen- und Hügelgräber

 

Hüne entstammt dem mittelhochdeutschen "hiune" und dem niederdeutschen "hûne", was beides Riese bedeutet. Diese Megalithanlagen (Großsteingräber) sollten also Gräber für Riesen sein. Die alten Grabstätten sind wahrscheinlich in der Jungsteinzeit zwischen 3500 und 2800 v.Chr. entstanden. Am Beeindruckensten ist ein sogenannter Großdolmen nahe Lancken-Granitz. Dieses sehr gut erhaltene Großsteingrab bildet einen nahezu umschlossenen Raum.

 

Hügelgräber sind hohe Rundgräber aus runden oder rundlichen Erdaufschüttungen, die in Europa vom Beginn der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter errichtet wurden. Auf der Insel bewundern. Nahe Sagard befindet sich das größte Hügelgrab der Insel Rügen, der Dobberworth. Die aus der Bronzezeit stammende Anlage ist 15 m hoch und hat einen Umfang von fast 50 m.

Insel Hiddensee

 

Die seit der Steinzeit besiedelte Insel Hiddensee liegt westlich von Rügen in der Ostsee. Sie wird von den Einheimischen auch „sötes Länneken“ (süßes Ländchen) genannt. Sehenswert sind der Leuchtturm Dornbusch, das Gerhart-Hauptmann-Haus, die Inselkirche Hiddensee, die Lietzenburg und das Heimatmuseum in Kloster, das Nationalparkhaus Hiddensee, das Asta-Nielsen-Haus, die Blaue Scheune und das Henni-Lehmann-Haus in Vitte sowie das Leuchtfeuer Gellen, das Gemeindehaus „Uns Tauflucht“ und das Fischereimuseum „Lütt Partie“ in Neuendorf.

Auf der gesamten Insel ist der private Kfz-Verkehr verboten. Zwischen den Ortsteilen Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf verkehrt ein Linienbus. Sie erreichen die Insel Hiddensee z.Bsp. mit der Reederei Kipp (www.reederei-kipp.de) und der Reederei Hiddensee (www.reederei-hiddensee.de).

Insel Vilm

 

Die Insel Vilm liegt 20 km vor der Südküste der Insel Rügen im Rügenschen Bodden und gehört zur Stadt Putbus. Der Name Vilm stammt vom slawischen "ilumu" ab und bedeutet Ulme. Vor etwa 10000 Jahren bildete sich die Insel Vilm aus eiszeitlichen Moränen und wurde wahrscheinlich in der Steinzeit besiedelt. Die heute vorhandenen elf Gebäude auf Vilm im Stil einer Fischersiedlung stammen noch aus DDR-Zeiten, als die Insel für die öffentliche Nutzung gesperrt und als Urlaubsdomizil für den Ministerrat der DDR genutzt wurde. Seit 1990 ist die Insel Vilm wieder beschränkt für die Öffentlichkeit zugelassen. Unter autorisierter Führung können täglich bis zu 30 Besucher die Insel besichtigen.

Jagdschloss Granitz

 

Mitten in der Granitz, einem ca. 1000 ha großen Buchen- und Mischwaldgebiet nahe dem Ostseebad Binz, steht das Jagdschloss Granitz auf der höchsten Stelle Südostrügens, dem 107 m hohen Tempelberg. Es wurde nach Bauplänen von Johann Gottfried Steinmeyer zwischen 1836 und 1846 im Auftrag des Kurfürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus erbaut. Imposant ist der 38 m hohe Mittelturm des Schlosses, der weit über die Baumkronen ragt und schon aus der Ferne gut sichtbar ist. Der Aufstieg über eine freitragende Wendeltreppe mit 154 gusseiserenen Stufen sollte in jedem Fall zu Ihrem Besuch dazu gehören, denn die Aussicht von dort oben ist fantastisch! Sie werden die Halbinseln Wittow, Jasmund und Mönchgut, die Insel Vilm, die alte Residenzstadt Putbus sowie die Hansestädte Stralsund und Greifswald und bei sehr guten Sichtverhältnissen sogar die Insel Usedom und die polnische Küste erblicken.

Im Schloss werden alte Jagdgewehre, die Ausstellung "Hirsche der Welt" und Möbel aus dem 19. Jahrhundert sowie wechselnde Ausstellungen z. Bsp. von Gemälden ausgestellt.

Das Jagdschloss Granitz hat täglich geöffnet. Die genauen Zeiten und Eintrittspreise erfahren Sie unter www.granitz-jagdschloss.de.

Kap Arkona

Das Flächendenkmal Kap Arkona ist eine 45m hohe Steilküste im Norden der Insel Rügen, auf der Halbinsel Wittow.

Am Kap befinden sich zwei Leuchttürme, ein Peilturm, zwei Militärbunker und die slawische Jaromarsburg. Oft wird das Kap Arkona als nördlichster Punkt Rügens bezeichnet - dies ist jedoch der Gellort, welcher sich ca. 1km weiter nordwestlich befindet. 30m vom Kliff des Gellort entfernt liegt der viertgrößte Findling der Insel Rügen, der 165 Tonnen schwere Siebenschneiderstein.

KdF Bad Prora

 

Der 4,5 km lange Gebäudekomplex an der Prorer Wiek steht in Prora im Osten der Insel Rügen.

Das Seebad Prora wurde zwischen 1935 und 1939 geplant und teilweise auch errichtet. Nach der Fertigstellung sollten hier durch die Organisation Kraft durch Freude (KdF) 20000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten jedoch eingestellt. Seitdem bildet der "Koloss von Prora" den Kern des Komplexes, der aus acht aneinander gereihten baugleichen Häuserblocks besteht.

Der denkmalgeschützte Komplex beherbergt das Eisenbahn- und Technikmuseum, das NVA-Museum und das Dokumentationszentrum Prora, ein Projekt der Stiftung NEUE KULTUR (www.proradok.de).

Kirchen

 

Die ältesten Baudenkmäler der Insel Rügen sind die 49 historischen Kirchen, die sich über die gesamte Insel verteilen und zum Teil noch aus der Christianisierung am Ende des 12. und 13. Jahrhunderts stammen.

Die älteste Kirche ist St. Marien zu Bergen. Zusammen mit dem Kloster wurde sie erstmals 1193 urkundlich erwähnt. Die älteste Dorfkirche ist die Pfarrkirche in Altenkirchen auf der Halbinsel Wittow. Sie ist im romanischen Stil errichtet und wurde um 1168 erbaut. Ebenfalls auf der Halbinsel Wittow befindet sich die 1816 fertig gestellte achteckige Kapelle von Vitt nahe dem gleichnamigen Fischerdorf.

Königsstuhl

 

Der höchste und bekannteste Felsen der Rügener Kreideküste ist der Königsstuhl. Diese 118 m hohe Aussichtsplattform, die über einem Hügelgrab liegt, bietet seit mehr als 300 Jahren einen wunderschönen Blick auf die Ostsee. Den Königsstuhl selbst betrachtet man am Besten von der Victoria-Sicht, die etwas weiter südlich liegt.

Wanderer erreichen den Königsstuhl über einen ca. 11 km langen von Sassnitz aus. Bis nach Lohme kann man auf diesem Weg durch den Nationalpark Jasmund die Aussicht genießen. Von Sassnitz aus fahren Busse direkt zum Nationalparkpark-Zentrum Königsstuhl (www.koenigsstuhl.com). Mit dem PKW fahren Sie bis zum kostenpflichtigen Parkplatz in Hagen und gelangen von dort mit dem Pendelbus der Linie 19 zum Nationalpark-Zentrum.

Kreideküste

 

Das Wahrzeichen der Insel Rügen ist die Kreideküste im Nationalpark Jasmund. Etwa 11 km lang und bis zu 118 m hoch ragen die Kreidefelsen auf der Halbinsel Jasmund in teilweise bizarren Formen an der Küste empor. Am Berühmtesten sind der Königsstuhl und die Wissower Klinken. Die bis zu 20 m  hohen Hauptzinnen dieser Kreideformation brachen am 24. Februar 2005 ab und rutschten in die Ostsee. Nach dem am 27. Juli 2010 erneut Kreide von der Formation abbrach, ist von ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild leider nicht mehr viel übrig.

Leuchtturm Kolliker Ort

 

Direkt an der Kreideküste befindet sich einer der schönsten Leuchttürme auf der Insel Rügen. Der gerade mal 7 m hohe Leuchtturm wurde 1897/1898 erbaut und ist nur durch eine kilometerlange, aber landschaftlich einmalige Wanderung zu erreichen. Von der Seeseite betrachtet man den Leuchtturm am Besten, hierzu können Sie Fahrten mit Fischer- und Ausflugsbooten ab dem Sassnitzer Hafen nutzen.

Maritime Erlebnisse

 

Die Insel Rügen hat eine Küstenlänge von ca. 574 km verteilt auf Buchten, Bodden- und Kreideküsten. Auf den Gewässern rund um die Insel Rügen läßt sich daher bei Segeltörns, Angel- und Ausflugsfahrten viel erleben. Auf Grund der optimalen Wasser- und Windbedingungen ist die Insel Rügen vor allem auch Wind- und Kitesurfer sehr beliebt.

Nationalparks

 

Schon seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden auf der Insel Rügen zahlreiche Gebiete unter Naturschutz gestellt, um die einzigartige Landschaft zu erhalten.

 

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gilt seit 1990 als offizielles Schutzgebiet und ist mit einer Fläche von 805 km² der größte Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern und der drittgrößte Deutschlands. Die Hälfte der Fläche des Nationalparks ist offene Ostsee, mehr als ein weiteres Viertel bilden Teile  der Boddengewässer der Darß-Zingster Boddenkette und der Boddengewässer Westrügens. Diese geschützten Flachwassergebiete beheimaten eine sehr vielfältige  Flora und Fauna. Besondere Bedeutung hat der Nationalpark als Vogelschutzgebiet, so ist vor allem im Herbst der jährliche Zug von bis zu 60000 Kranichen sehr beeindruckend.

 

Der Nationalpark Jasmund auf der Halbinsel Jasmund im Nordosten der Insel Rügen besteht ebenfalls seit 1990 und ist mit 3003 ha der kleinste Nationalpark Deutschlands. Teile des Nationalparks wurden 2009 als Weltnaturerbe bei der UNESCO gemeldet. Das Gebiet des Nationalparks Jasmund umfasst den mit ursprünglichem Buchenwald bestockten Höhenrücken der Stubnitz, einen 500 m in die Ostsee hineinreichenden Wasserstreifen sowie 200 ha Land, das aus den ehemaligen Quoltitzer Kreidebrüchen, Mooren, Wiesen und Trockenrasen besteht. Der 161 m hohe Piekberg, die höchste Erhebung der Insel Rügen, befindet sich ebenfalls im Nationalpark. Einzigartig und artenreich ist auch hier die Tier- und Pflanzenwelt. Bei einem ausgedehnten Spaziergang kann man z. Bsp. auf Dammhirsche, Rehwild und Waldeidechsen treffen oder man bestaunt Schwarzerlen, Wildapfelbäume und verschiedene Orchideenarten.

 

Das Biosphärenreservat Südost-Rügen wurde 1990 gegründet und 1991 mit der Anerkennung durch die UNESCO in das Weltnetz des MAB-Programmes aufgenommen. Auf ca. 235 km² umfasst das Reservat die Küstenlandschaft der Halbinsel Mönchgut, den Rügenschen Bodden zwischen Putbus und Thiessow, die Außenküsten zwischen Thiessow und Binz sowie die Insel Vilm. Auf kleinstem Raum bildet es einen repräsentativen Landschaftsausschnitt des nordostdeutschen Tieflandes mit allen Landschaft- und Küstenformen des mecklenburg-vorpommerschen Küstengebietes. Große Bedeutung hat das Reservat vor allem als Rast- und Brutrevier für Zugvögel. Wanderer werden sich fühlen wie im Paradies, da das Reservat mit seinen Stränden, dem hügelligen Gelände und vielen Aussichtspunkten herrliche Eindrücke der Insel Rügen ermöglicht.

Ostseebäder

 

Mitten in einem Laub- und Nadelwald liegt das Ostseebad Baabe (www.baabe.de) im Südosten der Insel Rügen. Erstmals wurde Baabe 1252 urkundlich erwähnt und bestand bis Mitte des 19. jahrhunderts nur aus einem Bauernhof mit Büdner- und Häuslerstellen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts besuchen Badegäste das Ostseebad. Heute führt eine breite Allee zum feinsandigen Badestrand und über die 3 km lange Bernsteinpromenade entlang der Küste gelangt man zum Ostseebad Göhren. Touristische Attraktion ist die kleinste Personenfähre Deutschlands: ein zwischen Baaber Bollwerk und dem Örtchen Moritzdorf verkehrendes Ruderboot über die Baaber Bek.

 

An der Ostküste der Insel Rügen zwischen der Bucht Prorer Wiek und dem Schmachter See befindet sich das Ostseebad Binz (www.ostseebad-binz.de). Als Byntze wurde der Ort erstmals 1318 in einer Steuererhebung der Grafschaft Streu erwähnt. Um 1875 kamen die ersten Badegäste und das Ortsbild wurde von Logierhäusern im Villenstil der Bäderarchitektur geprägt. Sehenswert sind in Binz neben dem weißen Sandstrand vor allem die Seebrücke, das Kurhaus, die Schmachter See-Promenade, der Park der Sinne, der Kurpark und das Binz-Museum.

 

Ebenfalls im Südosten der Insel Rügen liegt das Ostseebad Göhren (www.goehren-ruegen.de), welches erstmals 1165 urkundlich erwähnt wurde. Der Name "Göhren" stammt aus dem Slawischen und bedeutet soviel wie Berg. Das ehemalige Fischer- und Lotsendorf entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Ferienort. Ab 1899 verstärkte der Bau der Schmalspurbahn Rasender Roland die touristische Entwicklung. Noch heute fährt die Kleinbahn im Linienverkehr und verbindet Göhren mit den Badeorten Baabe, Sellin und Binz. Auch mit Fahrgastschiffen von der 1993 neu errichteten Seebrücke aus sind die benachbarten Seebäder zu erreichen. Museumsliebhaber kommen in Göhren voll auf ihre Kosten, hier gibt es ein Heimatmuseum, den Museumshof der Motorsegler und das reetgedeckte Fischerhaus "Rookhuus". Zur Gemeinde Göhren gehört auch der östlichste Punkt der Insel Rügen - das Kap Nordperd, welches den Nordstrand vom Südstrand trennt. Zwischen dem Nordperd und der Göhrener Seebrücke liegt der Buskam. Das ist der größte bisher in Norddeutschland gefundene Findling, der ca. 1 m aus dem Meer ragt.

 

Östlich eines ausgedehnten Küstenhochwaldes an der Verbindung zur Halbinsel Mönchgut im Südosten der Insel Rügen befindet sich das Ostseebad Sellin (www.ostseebad-sellin.de). Als Zelinische beke wurde es erstmals 1295 urkundlich erwähnt und gehörte über Jahrhunderte zur Grundherrschaft der Fürsten zu Putbus. Ab 1880 entwickelte sich das Dorf zu einem Badeort und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit bei Feriengästen. Auf der 394 m langen Seebrücke Sellin am feinsandigen Strand kann man herrlich promenieren und die Aussicht auf die Ostsee genießen oder aber man steigt in die Tauchgondel und betrachtet das Geschehen unter Wasser. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kaiser-Wilhelm-Straße mit ihren prächtigen Häusern aus der Ursprungszeit der Bäderarchitektur, die Galerie Hartwich im alten Feuerwehrhaus, die Gnadenkirche sowie das einzige Bernsteinmuseum der Insel Rügen mit dazugehöriger Werkstatt.

 

Das Ostseebad Thiessow (www.ostseebad-thiessow.de) im südöstlichen Zipfel der Insel Rügen wurde erstmals 1360 als Tisowe in einer Kaufurkunde der Mönche des Klosters Eldena bei Greifswald erwähnt. Sehenswert sind hier der Lotsenberg mit Lotesenturm, der Aussichtspunkt Kleiner Königsstuhl und der Kurpark Thiessow.

Ozeaneum Stralsund

 

Auf der Hafeninsel in der Hansestadt Stralsund befindet sich das Ozeaneum. Das Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer gehört zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Auf 8700 m² Ausstellungsfläche lassen sich in 39 Aquarien mit einer Wassermenge von 6 Millionen l ca. 7000 lebende Tiere und Unterwasserpflanzen bewundern. Neben dieser den Ozeanen nachempfundenen Unterwasserwelt gibt es in der Katharinenkirche Ausstellungen über die Meereskunde. Öffnungszeiten und Eintrittspreise erfahren Sie unter www.ozeaneum.de.

Rasender Roland

 

Seit 1895 verbindet diese dampfbetriebene Schmalspurbahn Putbus über Binz, Sellin und Baabe mit Göhren auf einer Streckenlänge von 24,1 km. Mit historischen Dapflokomotiven und in Waggons, die teilweise 100 Jahre alt sind, kann man auf der gemächlichen Fahrt die herrliche Landschaft entlang der Strecke genießen. Die Fahrpläne und Tarife vom Rasenden Roland erfahren Sie unter www.rasender-roland.de.

Rügenpark

 

Der einzige Freizeitpark der Insel Rügen befindet sich in Gingst. Von April bis November können Sie auf dem 40000 m² großen Gelände 15 Fahrgastgeschäfte nutzen und 100 mapstabsgetreue Nachbildungen internationaler Sehenswürdigkeiten bestaunen. Eintrittspreise und alle weiteren Informationen finden sie auf www.ruegenpark.de.

Sassnitzer Mole

 

Mit einer Länge von 1450 m besitzt Sassnitz die längste Außenmole Europas. Von 1889 bis 1912 erfolgte der Bau der Mole. Bei einem Spaziergang bis zum Leuchtfeuer am Ende der Mole lassen sich ein- und auslaufende Schiffe beobachten und der Blick auf die Stadt Sassnitz ist von dort fantastisch.

Schlösser

 

An der Schnittstelle zwischen Kleinem und Großem Jasmunder Bodden im Ort Lietzow liegt das Schloss Lichtenstein am Semperhang. Das Herrenhaus im Stil des Historismus ist architektonisch dem gleichnamigen Schloss bei Reutlingen auf der Schwäbischen Alb nachempfunden und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Seit 1997 befindet es sich in Privatbesitzt, so dass eine Besichtigung leider nur von Weitem möglich ist.

 

Oberhalb des großen Jasmunder Boddens im Ort Ralswiek steht auf einem Hügel das Schloss Ralswiek. Von 1893 bis wurde dieses Neorenaissancehaus nach dem Vorbild französischer Renaissance-Schlösser errichtet. Die im Jahr 1810 angelegte Gartenanlage des Schlosses gehört auf Grund ihrer botanischen Vielfalt zu den schönsten auf der Insel Rügen und lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Im Schloss befinden sich heute ein Hotel und ein Standesamt (www.schlosshotel-ralswiek.de).

 

Zwischen den Orten Glowe und Bobbin am Spyker See steht das Schloss Spyker. Erstmals erwähnt wurde Spyker 1318. Seit 1990 wird das Schloss als Hotel genutzt und im Jahr 1995 fand eine Restaurierung nach historischen Vorlagen statt. Das Innere des Schlosses kann in Verbindung mit einem Restaurantbesuch oder Hotelaufenthalt besichtigt werden (www.schloss-spyker.de).

Seebrücken

 

Die Seebrücke in Binz wurde ursprünglich mit einer Länge von 560 m im Jahr 1902 errichtet. Nach ihrer kompletten Zerstörung durch Eisgang, Wind und Wellen 1942 wurde sie mit einer Länge von 370 m 1992 neu aufgebaut. Heute gehört die Binzer Seebrücke zu den schönsten an der Ostseeküste und man kann von hier Ausflüge mit Personenschiffen zu den Kreidefelsen und den anderen Seebädern unternehmen.

 

Die Seebrücke in Göhren ist insgesamt 350 m lang und ragt mit 270 m in die Ostsee hinein. Erbaut wurde die Seebrücke 1993. Durch ein traditionelles, weiß gestrichenes und grün gedecktes Brückenhaus betritt man die hölzernen Planken der Brücke. Auch hier starten Ausflugsschifffahrten.

 

Die längste Seebrücke der Insel Rügen mit einer Gesamtlänge von 394 m befindet sich in Sellin. Die ursprüngliche Brücke aus dem Jahr 1905 konnte nicht erhalten werden, so dass die heutige Seebrücke nach alten Bauplänen zwischen 1992 und 1997 neu aufgebaut wurde. Ein Jahr später fand die offizielle Eröffnung des neuen Brückenhauses statt. Das im Stil der alten Bäderarchitektur erbaute Brückenhaus beherbergt heute ein Restaurant, einen großer Saal für festliche Anlässe und ein Standesamt (www.seebrueckesellin.de).

Störtebeker Festspiele

 

Die Störtebeker Festspiele in Ralswiek am südlichsten Punkt des großen Jasmunder Boddens sind Deutschlands erfolgreichste Freilufttheateraufführung. Seit 1993 finden sie jedes Jahr von Ende Juni bis Anfang September statt und begeistern die Zuschauer. Tickets und weitere Informationen finden Sie unter www.stoertebeker.de.

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